Die Länderspielpause ist vorbei. Die Bundesliga hat uns wieder. Und Jan hat ein Attest.
Damit ist eigentlich schon alles gesagt. Während unser dritter Mann heute entschuldigt fehlt – der Test wurde von der Aufnahmeleitung als gültig anerkannt –, stürzen sich Lasse und Lars wieder ins pralle HSV-Leben.
Wir sezieren Kloppos Einstand als Bundestrainer, stöbern durch allerlei Abseitiges rund um den DFB-Tross und die Länderspiele und rekapitulieren anschließend die Weltreisen unserer HSV-Nationalspieler: von Martinique über Togo bis zu den Komoren – Hauptsache HSV.
Zurück in Hamburg wurde es dann europapokalverdächtig: Unsere Freunde aus Kopenhagen waren zu Gast, der Volkspark nahezu voll und die Atmosphäre entsprechend großartig. Und trotz all der Freude war auch Raum, Abschied zu nehmen: von Peter Nogli und von Mathias aus der aktiven Kopenhagener Fanszene. Ruhet in Frieden.
Doch jetzt wird es ernst: Hoffenheim! Sinsheim! Auswärts! Und damit auch ein Blick zurück auf ein Duell, das uns ein echtes Gruselkabinett der HSV- und Hoffenheim-Geschichte beschert: Gisdol, Schipplock, Labbadia, Djourou – Namen, die man eigentlich nur noch mit leichtem Schüttelfrost aussprechen sollte.
Wir schauen voraus auf die blau-weiß-schwarze Invasion am Samstag, überlegen, wie der HSV der TSG beikommen kann und warum trotz Außenseiterrolle durchaus etwas Zählbares drin sein könnte.
Die Länderspielpause ist überstanden. Das Vorgeplänkel ist vorbei. Jetzt geht’s wieder um Bundesliga-Punkte.
Und der HSV? Fährt guter Dinge nach Sinsheim.
Nur der HSV. 💙🤍🖤
Es ist Samstagnachmittag im Hamburger Volkspark. Nach zwei verheerenden Niederlagen wagt sich eine seltene Spezies wieder aus ihrem Versteck: der bundesligataugliche HSV.
Und siehe da: Er lebt!
Gemeinsam beobachten Lasse, Jan und Lars aus nächster Nähe, wie die blau-weiß-schwarze Herde einen Geißbock erlegt und dabei erstmals in dieser Saison wieder ihr natürliches Revier behauptet. Im Mittelpunkt unserer ornithologischen Feldstudie: Zakaria El Ouahdi, die Wachtel. Ein bemerkenswertes Exemplar, dessen Verhalten in freier Wildbahn wir für euch ausführlich dokumentieren.
Doch auch abseits des Rasens war diese HSV-Woche voller besonderer Beobachtungen: Mario Vušković ist zurück auf dem Trainingsplatz, Merlin Polzin und sein Trainerteam verlängern ihre Verträge – und am Trafohaus treffen wir endlich wieder einige von euch.
Ein Heimsieg, drei Punkte und ganz viel Balsam für die geschundene HSV-Seele.
Jetzt zieht sich die Bundesliga für drei Wochen in ihre natürlichen Rückzugsgebiete zurück, ehe es für unsere Rautenbande nach Hoffenheim geht.
Bis dahin gilt: Die Wachtel ist gelandet. Der HSV ist zurück. Und im Volkspark wird wieder gezwitschert.
0 Punkte. 0 Tore. 12 Gegentore. Tabellenletzter. Schlusslicht. Und zweimal 0:5 innerhalb von sieben Tagen.
Nach Mainz nun Leipzig. Wieder eine Klatsche. Wieder eine Art und Weise, die mindestens genauso weh tut wie das Ergebnis. Die positive Stimmung im HSV-Umfeld ist verflogen. Was bleibt, ist ein Status quo, der frustriert, ratlos macht – und zunehmend besorgniserregend ist.
Diesmal zu zweit – Jan fehlt entschuldigt – suchen Lasse und Lars nach Erklärungen. Wie konnte es so weit kommen? Was sind individuelle, taktische oder strukturelle Ursachen? Und vor allem: Wie muss der HSV jetzt reagieren? Keine Schönfärberei, keine einfachen Antworten. Eher Therapiestunde mit Ursachenforschung.
Am Samstag kommt Köln in den Volkspark. Neues Spiel, neue Chance, endlich Tore und Punkte auf die Uhr zu bekommen.
Und vorher gibt es für dieses Schlusslicht vielleicht doch noch einen kleinen Lichtblick: Nach fast vier Jahren darf Mario Vušković am 15. September wieder mit seiner Mannschaft trainieren.
Willkommen zurück, Mario.
Und jetzt erst recht.
Alles war angerichtet. Sonne über Hamburg. Die Barkasse öffnet ihre Pforten. Fabio Vieira im Volkspark. Erstes Heimspiel. Gute Laune allerorten.
Und dann kam Mainz.
90 Minuten später: 0:5. Euphorie aus. Licht an. Therapiestunde.
Wir versuchen zu verstehen, was da eigentlich passiert ist. Ausrutscher oder grundsätzliches Problem? Vercoacht? Überspielt? Was lief offensiv, defensiv und überhaupt schief? Und vor allem: An welchen Stellschrauben muss Merlin Polzin jetzt drehen?
Denn bei aller Ernüchterung: Auch in der vergangenen Saison begann die Heimspielzeit mit einem ordentlichen Wirkungstreffer – und was danach kam, wissen wir.
Jetzt geht’s nach Leipzig. Niemand erwartet viel. Vielleicht gar nicht so schlecht.
Denn das Schöne am Fußball ist:
Am Sonntag steht’s wieder 0:0.
Nur der HSV. 💙🖤🤍
DIE FAXGERÄTE GLÜHEN! COSTA KOCHT! UND SAMBI LOKONGA STEHT SCHON MIT LAUFENDEM MOTOR VORM FLUGHAFEN!
Einen Tag vor dem Deadline Day herrscht beim HSV Transfer-Fieber. Die Zutaten für Claus Costas Süppchen? Angeblich ziemlich scharf: Fábio Vieira und die Wachtel aus Marokko!
So zwitschern es jedenfalls die norddeutschen Vögel von den Bäumen – und ihr liebliches Transferlied schallt bereits über Elbe, Alster und Bille.
Ach ja, Fußball wurde auch gespielt: In Dortmund war der BVB noch eine Nummer zu groß. Trotzdem gab’s Licht im Schatten und einiges, worauf sich aufbauen lässt.
Jetzt kommt Mainz in den Volkspark. Und natürlich hat Lasse den Jinx schon gezündet: Ransi trägt jetzt 05. Bitte am Sonntag keine Waffeln!
Aber vorher heißt es: Deadline Day! Costa rührt. Die Gerüchteküche brodelt. Und wenn Vieira wirklich landet?
Sambi, fahr schon mal den Wagen vor. 🚕✈️