Es beginnt wie ein Traum. Flutlicht, große Bühne, und der HSV spielt sich in Dortmund in einen Rausch. Mutig, gallig, eiskalt – alles passt. 2:0 zur Pause. Die perfekte erste Hälfte. Gute Zeiten.
Doch nach der Halbzeit kippt die Stimmung. Der BVB übernimmt das Drehbuch, drückt, belagert, dreht das Spiel. Drei Elfmeter, keine Entlastung, kein Aufbäumen. Aus Kontrolle wird Chaos. Aus 2:0 wird 2:3. Schlechte Zeiten.
Dazwischen: viele Fragen, ein bisschen Fassungslosigkeit – und irgendwo auch dieser eine Moment, in dem man sich fühlt wie Dittsche an der Imbiss-Theke: „Das kannste dir doch nicht ausdenken, Mensch…“
Wir sezieren das Spiel zwischen Ekstase und Ernüchterung, suchen nach dem, was bleibt – und schauen nach vorn: Augsburg im Volkspark. Neues Kapitel, neue Chance.
Denn im Fußball gilt wie im echten Leben:
Nach schlechten Zeiten kommen auch wieder gute.
Ihr seid zu jung. Bei der Frage, woran man bei Lodda zuerst denkt, gibt es was Markanteres: Vor seinem Wechsel zum FCB hat er im Pokalfinale für BMG einen 11er eben gegen den FCB verschossen und für die den ersten Titel gewonnen, als er noch gar nicht da war.